Paul Schneider-Esleben entwirft 1954 einen Esszimmerstuhl aus Rohrgeflecht und 12 mm Rundstahl mit sehr eigenständiger Gestalt. Sein Name? TT54. Namenspatin? Die jüngere Tochter von Schneider-Esleben. Zur Geburt von Katharina Schneider-Esleben, genannt Tinchen, entwirft der deutsche Gestalter 1955 eine Kinderversion des Stuhls. Die Familie nennt ihn «TT55» als Abkürzung für «Tinchen Tühlchen», da Katharina zunächst das Wort «Stuhl» nicht richtig aussprechen kann. Der filigrane Stuhl zieht in den 1950er Jahren in zahlreiche Privathäuser, die Paul Schneider-Esleben seinerzeit entwirft, mit ein. Anlässlich seines 100. Geburtstags finden er 2015 und 2016 in verschiedenen Ausstellungen seinen Platz – darunter die Pinakothek der Moderne in München. Im Rahmen der imm cologne 2017 stellte Richard Lampert mit «TT54» die Reedition des Entwurfs von Schneider-Esleben in einer Rattan-Version mit schwarzem Stahlrohrgestell vor. Heute ist der TT54 darüber hinaus mit Spaghetti-Bespannung und in zahlreichen Farben in der Kollektion.
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