Die Kunstmuseen Krefeld inszenieren mit der Ausstellung den Austausch zweier Architektenkünstler, die das utopische Denken in den Fokus ihres Schaffens gestellt haben. Der austroamerikanische Architekt Friedrich Kiesler (1890–1965) und der österreichische Bildhauer Walter Pichler (1936–2012) entstammen zweier unterschiedlicher Künstlergenerationen und haben sich nur einmal getroffen, obwohl Kiesler für Pichler eine Quelle der Inspiration darstellte und die Parallelen in ihren visionären Denkweisen spannende Bezüge zulassen. Über den Inhalt des Gesprächs gibt es keine Aufzeichnungen oder Zeugnisse und so lässt das Berliner Kollektiv raumlaborberlin dieses eine Treffen der beiden in einer umfassenden Installation wieder aufleben. Dabei nähert es sich unter dem Motto Paradigma und Halluzination den Ansichten, Analogien sowie Gegensätzen Pichlers und Kieslers. Wie immer, eine großartige Ausstellung der Kunstmuseen Krefeld, empfehlenswert!
Bis 30. März 2025
Kaiser Wilhelm Museum



Fotocredit: Dirk Rose