Vor 90 Jahren beginnt ein kleiner Hersteller mit traditionellen Clubmöbeln seine Geschichte. Mit exzellentem, handwerklichem Können in der Polsterei. Und nicht nur das: Der Polsterer prägte damals auch den Entwurf. Heute undenkbar. Fasziniert von den in Norditalien hergestellten Designermöbeln, entsteht Ende der 1950er Jahre der Wunsch, leichtere Möbelmodelle in die Kollektion aufzunehmen. Entwürfe, die sich klar von den bekannten, schweren Clubmöbeln unterscheiden – und von etablierten Designer*innen entworfen sind. Eigentlich, denn das kleine Unternehmen kann sich die berühmten Gestalter*innen aus Italien nicht leisten. Stößt allerdings auf den jungen Amsterdamer Zeichner Harry de Grot. Fortan entwirft er zahlreiche Möbel für Jan und Ton Sanders. Eine Zeit, in der, teilweise als Lizenz aus Italien, aber auch mit eigenen Designs und neuer Polstertechnik, der Grundstein für das heutige Leolux gelegt wird.