Japan ist vor allem eines: vielfältig. In verschiedener Hinsicht – und insbesondere dank seiner facettenreichen Natur. Darunter: die traditionellen Reisterrassen, die so viel Japan vereinen. Vollendet schön und präzise geplant, genial gedacht und bis heute gelebt. Wenn auch längst nicht mehr in der Fülle, wie es einst der Fall war. Enorm aufwändig ist es, die in unzählig kleine Einheiten aufgeteilten Reisfelder zu bewirtschaften. Ursprünglich an Küstenhängen und in Bergregionen entstanden, befindet sich eines der wiederbelebten Reisterrassen genau dort: an einem steilen Küstenhang am Japanischen Meer. Genau genommen in Shiroyone am Nordzipfel der Noto-Halbinsel in der Präfektur Ishikawa wurden die 1004 Mini-Reisfelder stufenweise angelegt.