Das Thema Licht fasziniert mich schon seit Anbeginn meines Designstudiums. Ich habe in den letzten Jahren viele erfolgreiche Entwürfe für namhafte Leuchten- und Möbelhersteller umgesetzt, da lag es auf der Hand auch eine eigene Kollektion zu launchen, die durchgehend meine Handschrift trägt.
Die Kooperation im Designschloss ist eine hervorragende Plattform, um Synergien zu realisieren, es sind alles ausgewählte Premiummarken, die vertreten sind, und wir ergänzen uns hervorragend.
Wir haben die Kollektion um einige neue Produkte erweitert, besonders Pendel-, Decken- und Wandleuchten runden das Programm jetzt ab. Und wir haben die ursprünglichen Leuchten wie LOFT und STICK neu aufgelegt, in frischen Farben und mit interessanten Oberflächen.
Es wird eine neue, sehr hochwertige Produktfamilie gezeigt, auf die ich mich besonders freue: Sie wird mit einem sehr interessanten, neuen Schirmmaterial gefertigt, welches eine lochblechartige Struktur hat und ein sehr schönes Licht- und Schattenspiel ergibt. Einige Planer und Architekten haben das Produkt bereits jetzt schon für ihre Projekte eingeplant.
Mein Ziel ist es, die Handschrift konsequent weiterzuentwickeln, auch auf andere Produktbereiche wie Wohnraumaccessoires und kleine Möbel.
Ich plane auch mit externen Designern zu kooperieren, die eine ähnliche Gestaltungsphilosophie haben. Nachhaltigkeit ist ein weiterer wichtiger Aspekt – die Produkte werden fast ausschließlich in Deutschland gefertigt und wir haben als Premiummarke einen hohen Anspruch an Qualität und Design.
Neben dem stationären Fachhandel wird raasch. im Sinne der Präsenz und Reichweite auch auf einigen wenigen, aber bedeutenden E-Commerce-Plattformen erhältlich sein. Ausgewählte Lichtplaner und Architekten wirken hier unterstützend. Ergänzend zu den Kernmärkten D/A/CH soll die Kollektion auch international wachsen und präsent sein.
Es ist die Suche nach überraschend einfachen Funktionen mit einem ästhetisch hohen und minimalen Designanspruch. Es ist mir wichtig, dass die Produkte im privaten als auch im Objektbereich, vornehmlich Hotel, Gastronomie, gleichermaßen einsetzbar sind. Die Balance zwischen ästhetischer Form und lichttechnischen Funktion ist mir wichtig, es ist immer die kreative Abwägung zwischen dem Leuchtmittel und der dazu passenden Form, die ich versuche so interessant und minimal wie möglich zu gestalten.
Ich denke immer in Kollektionen und Zusammenhängen und habe eine klare ästhetische und funktionale Vision. Inspirationen habe ich viele, aus Kunst, Architektur, Design oder Film. An Produktideen arbeite ich meist sehr lange und konsequent, bis ich genau den Entwurf und die Proportionen habe, die mir stimmig erscheinen. Meist sind es etliche Muster. Diese lasse ich in der Regel eine Zeit lang liegen und arbeite dann wieder daran. Es ist ein iterativer Prozess. Ich denke auch viel darüber nach, was mit dem Produkt am Ende seines Lebenszyklus passiert; die einfache Montage und Demontage in seine Bestandteile sind für mich essentiell wichtig.
Ich glaube Leuchten sind komplexer als Möbel, weil sie eben auch Licht geben: Es sind technische Skulpturen mit Funktion. Leuchten haben eine andere Beziehung zum Raum. Sie sind versatiler, weil sie in unterschiedlichen Bereichen des Raumes eingesetzt werden, an Wänden, Decken, über Tischen oder als Stehleuchten.
Ich glaube das hat jeder Designer, für mich sind es Ikonen wie Achille Castiglioni und Meda/Rizzatto, aber auch Ingo Maurer. Jeder von ihnen hat auf seine Art überraschende, einfache und kreative Produkte geschaffen, die sehr eigenständig sind und bis heute Relevanz haben. Immer mit etwas Ironie und Witz, trotzdem durchdacht ist es diesen Designern gelungen, Vertrautes zu schaffen. Auch Tom Dixon finde ich sehr inspirierend – vor allem wie er eine komplette Lifestyle-Kollektion aufgebaut hat, mit spannenden und eigenständigen Kombinationen.
Sie folgt einer Idee, sie blendet nicht und gibt gutes Licht. Sie sieht interessant aus und unterstreicht meinen Einrichtungsstil, sie gibt mir Flexibilität in der Gestaltung und ich kann damit unterschiedliche Lichtsituationen kreieren – klingt einfacher als es ist...
Über Umwege. Zuerst habe ich mit Raumfahrttechnik angefangen, dann mit Kunst, ich glaube gegensätzlicher ging es kaum und Produktdesign lag irgendwie dazwischen: Das war für mich dann die logische Konsequenz, Technisches mit Ästhetischem zu verbinden.
Offen, tolerant, inspirierend
Digital
Kann beides schön sein.
Glatt
Matt
Fisch
Beides
Süß
What got you here won’t get you there (Marshall Goldsmith)
Ist eher eine Herausforderung: Welchen Einfluss haben Technologie und Nachhaltigkeit zukünftig auf Design?